Unterhalb der Passhöhe zwischen Altstätten und Gais sichert die Sperre Stoss den Übergang vom Rheintal ins Appenzellerland. Zwischen 1938 und 1940 erbaut, sollte sie einem aus dem Rheintal angreifenden Gegner das Eindringen in die Ostflanke der Schweiz verwehren. Die Anlage ist nicht regelmässig geöffnet — sie lässt sich auf Anfrage und im Rahmen von wenigen öffentlichen Spezialführungen pro Jahr besichtigen.
Die Anlage
Ein durchgehendes Höckerhindernis von rund 1,5 km Länge und vier Betonbunker bilden die Sperre. Ihre Schussfelder waren so angelegt, dass Strasse, Eisenbahnlinie (die heutige Appenzeller Bahn) und das umliegende Gelände wirksam gesperrt werden konnten — und sich die Bunker gegenseitig Feuerschutz gaben. Im Untergeschoss sorgten eigene Strom- und Wasserversorgung sowie eine Ventilation mit Gasschutz dafür, dass die Besatzung autark ausharren konnte.
Besuch
Nur auf Anfrage
Die Bunker der Sperre Stoss können im Rahmen weniger öffentlicher Führungen pro Jahr oder auf Anfrage besichtigt werden. Interessierte können jederzeit eine Gruppenführung anfragen.
Führung anfragenPartnerprogramm
Mit der Bahn zum Stoss
Das Programm «Geschichte und Tradition» der Appenzeller Bahnen verbindet eine Fahrt mit der Zahnradbahn ab Altstätten oder Gais mit einem Einblick in die Geschichte der Sperre Stoss — abgerundet mit Apéro und Verpflegung. Buchbar als Gruppenangebot ab 10 Personen, ab CHF 43 pro Person (Dauer rund 5–9 Stunden).
Zum Gruppenangebot der Appenzeller Bahn