Tief im Appenzellerland verbirgt sich der ehemalige Kommandoposten der Grenzbrigade 8. Anfang der 1960er-Jahre erbaut, diente die Anlage der Schweizer Armee bis 1994 als Kommandostandort — heute lässt sich hier der Alltag eines Brigadestabs im Kalten Krieg hautnah nacherleben.
Die Ausstellung
Über 30 Büro- und Schlafräume, Maschinenraum, Telefonzentrale, Küche und Soldatenstube zeigen, wie ein Brigadestab unter Tag funktionierte. Zusammen mit Angehörigen des letzten aktiven Stabs wurde der Betrieb originalgetreu nachgestellt. Zu sehen sind eingerichtete Mannschaftsunterkünfte, eine funktionierende Telefonzentrale, ein aufwändiges Geländemodell der amerikanischen Rheinüberquerung im Zweiten Weltkrieg, verschiedene Uniformen und der betriebsbereite Maschinenraum. Auch der Kalte Krieg selbst wird von verschiedenen Seiten beleuchtet.
Besuch
Besichtigt wird individuell an einem offenen Samstag (10–16 Uhr) oder mit einer privaten Gruppenführung — ganzjährig an allen Wochentagen. Einzelne offene Samstage stehen unter einem besonderen Thema, etwa Telefontechnik, Dieselbetrieb oder Aussenführungen.
Gut zu wissen
Tipps für den Besuch
Konstant rund 10–12 °C im Bunker — eine Jacke empfiehlt sich. Eine Führung dauert rund 1,5 Stunden; 5 Minuten vor Beginn vor Ort sein. Die Anlage führt über Treppen.
Verpflegung
Einkehr in der Soldatenstube
Während dem Museumsbesuch gibt es in der Soldatenstube Getränke und einfache Gerichte — an offenen Samstagen Wienerli, Gerstensuppe und Chäschuechli. Für Gruppen ein grösseres Menü auf Voranmeldung.
Zur SoldatenstubeRezensionen
Absolut Sehenswert , ein wunderschönes stück Geschichte. Spannend und sehr Informativ. Sehr freundliches und hilfsbereites Personal.
Ein toller Bunker mit ganz viel teils zum anschauen die Leute super net und freundlich wir kommen gerne wieder
Eine schöne Location mit spannenden Rückblicken in die Zeit des Kalten Krieges und die die Tätigkeit des Kommandos und das Einsatzgebiet der Grenzbrigade 8.
Ja nur ein Foto von aussen. Hingehen und selber staunen! Ein Besuch im KP sollte im Rahmen des Geschichtsunterrichtes an der Oberstufe nicht vergessen werden.
Der tolle Sani-Mowag steht nicht immer dort – danke den Freunden die das tolle Fahrzeug am 1. August gezeigt haben.
Ich habe schon lange kein so gut erhaltenes Objekt gesehen und besucht👍Tolle Anlage, sehr nettes Personal und bestens zu Empfehlen sich das mal anzuschauen. Sehr viele Infos und Kartenmaterial zur Umgebung.
Kommandobunker Grenzbrigade 8
Der Kommandobunker wurde Anfang der 1960er-Jahre von einheimischen Baufirmen erstellt und stand bis 2013 unter Geheimhaltung. Das unscheinbare fensterlose Häuschen steht im Wald von Schlatt-Haslen etwas abseits der Hauptstraße nach Appenzell.