Obere Heldsbergstrasse 5
CH-9430 St. Margrethen
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Eine spannende Sonderausstellung

1. Vor Jahrzehnten mussten auch die zivilen Telefongespr√§che √ľber eine Schnurzentrale angemeldet und vermittelt werden. Im Bild die Vermittlungszentrale der Festung Heldsberg.

Keine F√ľhrung ohne Verbindung

Ein Betrieb, ein Haushalt mit Telefon, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste mit Telefon und Funk, wie haben wir uns an die praktischen, allzeit bereiten und nicht mehr weg zu denkenden Verbindungsmittel gewöhnt.

Dass uns ein mobiles Telefon in der Tasche w√§hrend des ganzen Tages auf Schritt und Tritt begleitet  und dadurch jederzeit erreichbar sind, dahinter steckt ein riesiger technischer  Fortschritt, der vor √ľber hundert Jahren seinen Anfang nahm.. Die ersten Natels, mit grosser Antenne best√ľckt, waren volumin√∂s und schwer und mussten in einem Koffer platziert im Auto mitgef√ľhrt werden. Telefonapparate waren als Wand- oder Tischstationen installiert. Wollte man in den Anf√§ngen mit jemandem ein Telefongespr√§ch f√ľhren, f√ľhrte der Verbindungsweg √ľber eine Zentrale, in welcher eine Person das Gespr√§ch an den gew√ľnschten Empf√§nger weiter vermittelte.

Stören einer Verbindung und Abhören von sensiblen Daten

Die gleiche rasante Entwicklung wie im zivilen Anwendungsbereich geschah ebenso im milit√§rischen Sektor, denn auch eine Armee kann ohne Verbindungsmittel nicht gef√ľhrt werden. Erstens ist es wichtig, dass die Verbindungen durch einen Gegner nicht gest√∂rt werden k√∂nnen. Zweitens muss durch Chiffrierung und andere Mittel verhindert werden, dass ein Gegner die Gespr√§che abh√∂ren und entsprechende Gegenmassnahmen f√ľr ein Vorhaben ergreifen kann. Dasselbe Problem stellt sich auch im gesch√§ftlichen Bereich, wenn per Internet hoch sensible Daten √ľbermittelt werden.

Ausstellung von √úbermittlungsmitteln

Zum Thema √úbermittlung der vergangenen hundert Jahre zeigt das Festungsmuseum Heldsberg in St. Margrethen einmalige Ger√§te in einer k√ľrzlich aufgebauten Sonderausstellung.. Zu sehen sind √úbermittlungszentralen, welche in der Armee, Betrieben und Hotels im Einsatz standen, verschiedenste Telefonapparate und Telegrafen (Fernschreiber), mit welchen Texte an verschiedene Stationen √ľbermittelt wurden.